Piano-Abend in der Klosterschänke Remscheid
Piano-Abend
28. November 2017
September 2023

Bergischer Zukunftspreis 2023


 

Team Gastronomie erhält „Zukunftspreis 2023“

Der Bergische Zukunftspreis ehrt Unternehmen, die sich um die Region verdient gemacht haben. Das Remscheider Unternehmen erhielt neben Parkett Dietrich, Wuppertal und Walbusch, Solingen am 5. September 2023 diese besondere Auszeichnung in der Kategorie „Unternehmen“.
Mit der Verleihung des Bergischen Zukunftspreises 2023 in der Remscheider Klosterkirche schließt sich für Paul Clemens und Tino Burk fast schon der Kreis. Ziemlich genau an dieser Stelle begann vor fast genau 30 Jahren ihre unternehmerische Karriere. Am 29. Mai 1993 eröffneten sie ihr erstes eigenes und gemeinsames Restaurant, die Klosterschänke in der Klosterkirche.

5 engagierte Menschen und mehrere attraktive Locations
Drei Jahrzehnte später betreiben die Gastro-Profis neben der Klosterschänke u.a. das Remscheider Schützenhaus, das H2O, die Brasserie MonAmi in Lennep und ab 2025 auch wieder die Gastronomie auf Schloss Burg. Mehr als 260 Servicekräfte und Köche haben sie bereits ausgebildet - und in der Corona-Pandemie nicht einen Mitarbeiter gehen lassen, sondern diese aus der eigenen Tasche bezahlt.

Diese Gegenwart haben sich die Unternehmen und die Menschen dahinter selbst geschaffen. Mit Visionen und Werten, die für eine klare Philosophie sprechen und gelebt werden. Es geht um „Haltung“ und Begriffe wie Fleiß und Respekt, aber auch Teamfähigkeit und Loyalität. Das gilt innerhalb des mit Horst Söhngen, Alexander Klaas und Stefan Clemens inzwischen auf fünf Inhaber angewachsenen Gesellschafterkreises genauso wie für das Zusammenspiel im gesamten Team. Ehrung für besondere Verdienste in der Region

Die jahrzehntelange unternehmerische Leistung dieses Teams wurde nun besonders gewürdigt. Die Bergische IHK, die Kreishandwerkerschaft Solingen-Wuppertal und die Tageszeitungen Solinger Tageblatt, Remscheider General-Anzeiger und die Westdeutsche Zeitung mit Unterstützung der Volksbank im Bergischen Land hatten zur Verleihung des zweiten „Bergischen Zukunftspreises“ eingeladen. Das Who ist Who der Bergischen Wirtschaft und Politik – darunter der Remscheider Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz (Remscheid) sowie NRW-Innenminister Herbert Reul – ist dieser Einladung gefolgt.

„Ich halte wahnsinnig viel davon, Leuten zu danken, die etwas geleistet haben.“

Herbert Reul, NRW-Innenminister
Volksbank-Vorstand Andreas Otto überreichte den Preis an das Team Gastronomie: Er betonte, die Ehrung der Gastronomen liege ihm am Herzen - „und auch am Bauch“. Die Unternehmer blieben zwar am liebsten hinter ihrer Arbeit verborgen, aber ohne ihre Arbeit wären Feiern unvollständig. Ihre Gastronomie habe „Maßstäbe gesetzt“.

Zum Bergischen Zukunftspreis:
Die Idee ist es, Unternehmer zu ehren, die sich besonders um unsere Heimat verdient gemacht haben und die Region stärker als bisher zu verbinden. Deshalb ist den Initiatoren neben der Preisvergabe auch daran gelegen, dass sich Menschen von hier treffen, miteinander ins Gespräch kommen und sich bestenfalls gemeinsam auf den Weg machen, um etwas zu bewegen – im Bergischen Land. Was sich die Initiatoren für den Preis schon vorab gewünscht haben, ist auch am Abend der Preisverleihung eingetroffen: Es wurden zahlreiche Gespräche geführt und der Netzwerkgedanke war sehr lebendig.

Dieser Preis wurde nun zum zweiten Mal vergeben. Die Veranstaltungsorte sollen zwischen den Städten im Bergischen wechseln. Im vergangenen Jahr hat die Preisverleihung im Solinger Kunstmuseum stattgefunden. Aller Voraussicht nach werden die Preise 2024 in Wuppertal vergeben.